Wachsen Bucephalandras besser als Clumpen oder als Ableger?

Ja aus jedem Ableger kann ein mal, bei guter Führung, selbstverständlich auch ein Clumpen werden. Oder aber auch, ein jeder Clumpen hat einmal als Ableger angefangen.

Natürlich ist das Rhizom eines Clumpen nicht nur größer, fester und stabiler. Es hat auch jede Menge mehr an Wurzeln zu Verfügung um besser an Nährstoffe zu kommen. Ein Clumpen ist ein gut etabliertes Stück an Bucephalandra mit jeder Menge an Blattwerk und allem was dazu gehört. Dementsprechend gut wächst dieser Clumpen auch weiter. Er ist stabil und abgehärtet in seiner Beschaffenheit und kann dadurch auch jede Menge an Ableger produzieren.

Im selben Becken gehalten, kann man aber bestimmt feststellen, dass ein Ableger, in Relation zu einem Clumpen, um nichts schlechter wächst.

Sollte ich meine Bucephalandra besser aufkleben oder aufbinden?

Das ist wohl ganz davon abhängig wo mit du dir leichter tust. Viele Liebhaber kleben lieber, weil das Binden und Knüpfen eine eigene Fingerfertigkeit erfordert.

Allerdings sollte man beim Kleben unbedingt darauf achten, den Klebstoff nicht auf das Rhizom aufzutragen, da dieses dabei unter dem Kleber zum Ersticken kommt und Schaden nimmt, ja sogar absterben kann im ungünstigsten Falle.

Hingegen beim Binden sollte man darauf achten, dass der Bindfaden das Rhizom nicht einschneidet und das Rhizom auf diese Weise Schaden nimmt.

Bis man sich entschieden hat, was einem denn mehr liegen könnte, lässt sich so ein Rhizom auch mit einem simplen und passenden Gummiband an einem entsprechenden Stein ohne übermässigen Druck befestigen.

Wie gross werden Bucephalandras?

Das ist wirklich recht unterschiedlich. Von ganz klein, also von wenigen Millimetern Blattgrösse, bis hin zu den großen Formen, wo ganze Pflanzenstöcke sogar 40 Zentimeter und mehr aufbieten können, ist die Bandbreite wirklich sehr groß.

Die meisten Bucephalandra Rhizome entwickeln sich allerdings zu sprichwörtlichen Clumps, welche dann je nach Art sehr wohl auch in die Höhe wachsen, aber generell mehr in die Breite gehen und so sich in Folge mit anderen Bucephalandra Clumps verwachsen.

Wo sollte man seine Bucephalandra kaufen, bzw. eben nicht kaufen?

Da man ja generell sich Wertvolles, nur von besonders vertrauenswürdigen Menschen und Partnern übertragen lässt sollte man es auch in diesem Bereich nicht anders handhaben. Der Pflanzenraritätenkauf stellt einen Bereich dar, in dem man den Angaben des Abgebenden voll vertrauen können möchte. Neu angeschaffte Raritäten werden oft in bereits bestehende Systeme integriert. Diese Systeme, mit möglichen Fisch.- oder Garnelenbesatz können sogar Schaden nehmen wenn die Angaben des Verkäufers ungenau oder auch nur leichtfertig, nicht den Tatsachen entsprechend, getätigt und mit den Pflanzen mitgegeben werden.

Da man sich wirklich jede Menge an Ungewollten, mit einer neuen Pflanze einschleppen kann, sollte man sich weitestgehend erkundigen und den Angaben vertrauen können.

Empfehlungen sind schon mal ein guter Anfang. Wenn sich der Verkäufer gerne jeden Fragen des Käufers stellt und versucht ist, so weit wie möglich, alle glaubhaft zu beantworten, sollte das Vertrauen bilden können. Ein Kauf in einen kleinerem Umfang, um die Geschäftsgebarung erstmal kennen zu lernen, kann einem überzeugen einen vertrauenswürdigen Händler gefunden zu haben.

Nicht jeder kann mit jedem und oft kann man erst am Umgang miteinander, in Situationen der Reklamation oder von Unstimmigkeiten, erkennen, ob man beim Händler seines Vertrauens angelangt ist oder eben nicht.

Nur so viel dazu.......bei uns bist Du auf jeden Fall richtig!

Meine Bucephalandra hat Algen, was kann ich dagegen tun?

Nun da Bucephalandras eher langsam wachsen, kann man an ihren Blättern sehr lange nachvollziehen wie es um das Nährstoffgleichgewicht der letzten Zeit bestellt war.

Anhand von Algen, welche sich an den Blättern festsetzen, kann man eine ungefähre Vermutung anstellen woran es 

mangelte oder aber auch, wo von es zu viel gab.

Das Urteil kann dann je nach Alge recht unterschiedlich ausfallen.

Als Empfehlung kann man da noch am ehesten eine geringe Nährstoffzugabe anbringen.

Da Bucephalandras einen eher geringen Verbrauch haben, kann sich ein Nährstoffüberschuss schnell mal einstellen.

Zu einer ausgewogenen Düngung sollte CO2 nicht fehlen, denn eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Garnelen haben sich als erfolgreiches Pflegepersonal hervorgetan und sollten in keinem Becken oder Aquascape fehlen. Selbst wenn sie sich nicht von Algen ernähren sondern nur von den Kleinstlebewesen die sich in diesem Algenaufwuchs befinden, so geht beim abgrasen doch immer etwas davon mit.

Bei gröberen Unstimmigkeiten welche für erhöhten Algenwuchs sorgen sollte man sich mit den Wasserwerten näher beschäftigen. Selbst testen oder von jemanden testen lassen und dann entsprechende Korrekturen vornehmen.

Auf jeden Fall regelmäßige Wasserwechsel vornehmen.

20% wöchentlich sollten bei schwachem Fischbesatz auf jeden Fall reichen.

Aber dennoch, bleibt das Problem der Algen in einem Aquarium immer eine Frage des Gefühls für das Biotop und den biologischen Vorgängen darin.

Wer es wirklich frei von Algen möchte, der muss sich umfassend mit der Materie auseinander setzen und unbedingt ein gutes Gefühl dafür entwickeln.

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